„Music was my first love“

Ich habe ja vor knapp zwei Jahren unter dem Titel „Perlen am Weg“ bereits über die Musik geschrieben. Nun, das hat sich alles bestätigt. Ich spiele heute noch Blockflöte, nicht nur Alt- sondern auch Tenor- und ab und an auch Sopranflöte. Seit bald einem Jahr nehme ich auch Musikunterricht und nach den Sommerferien werde ich Teil eines Flötenensembles sein. Mit meiner Musiklehrerin verstehe ich mich sehr gut. Sie verlangt etwas von mir: sie fordert – das fördert!

Mit der Altflöte arbeite ich an einer Sonate von meinem Freund „Anonymus“, sprich: man weiss nicht, wer dieses Stück komponiert hat. Ich sage es ehrlich, vor einem Jahr hätte ich solche Musik nicht gehört, denn als Begleitung spielt meine Lehrerin das Cembalo. Der Klang dieses Instrumentes liegt mir einfach nicht. Doch hat sich dieses Stück inzwischen aufgrund der intensiven Auseinandersetzung – dem Üben, Üben und nochmals Üben –  in mein Herz geschlichen. Zwischendurch spiele ich selbstverständlich auch andere Musik – Musik halt, die ich kenne und liebe. Das geht dann von Pop bis zu bekannten klassischen Stücken. Was ich noch gerne spielen würde, sind Klassiker aus Film, Musical und altem Jazz. Doch noch habe ich keine Noten gefunden, resp. das Notenheft mit Filmmusik ist vergriffen.

Bevor aber damals die Begebenheit mit meiner Nachbarin passierte und ich wieder mit Musizieren begann, war ich der Meinung, wenn ich nochmals etwas mit Musik anfangen würde, dann wäre das mit Gesang. Damals dachte ich, dass ich kein technisches Hilfsmittel wollte, um meine Gefühle über Musik auszudrücken. Ich traute es mir zwar nicht zu, da mein Lehrer in der Primarschule meine Musikalität in Zweifel gezogen hat.

Kürzlich hat sich jedoch etwas Neues ergeben, womit ich nicht gerechnet hätte. Eine Freundin fragte mich, ob ich ganz unverbindlich und kostenlos mitkäme an einen Workshop mit einem Gesangcoach? Ich war sofort Feuer und Flamme, meldete mich unverzüglich an, und hatte Glück – es war noch ein Platz frei. Zuerst machten wir ein paar Übungen zum Einsingen, danach hatten drei Personen Stücke vorbereitet, anhand derer er uns zeigte, wie er arbeitet. Es war verblüffend, was er in dieser kurzen Zeit herausholte. Danach sangen wir alle gemeinsam die wunderschöne Gershwin-Komposition „Summertime“. Dieses jazzige Musikstück hat es mir angetan. Und die Stimmung in der Gruppe und mit unserem Lehrer war so gut, dass wir alle aus uns herauskamen. Jemand fragte den Lehrer, ob er mit uns einen Chor bilden würde. Und einige von uns waren so begeistert, dass sie sicherlich mitmachen würden. Ich brauche es nicht speziell zu erwähnen – ich gehöre auch zu dieser Gruppe.

Erkenntnis

In der Musik liegt ein unglaubliches Potential! Sie kann unsere Stimmungen widerspiegeln, ausdrücken. Sie kann uns an Vergangenes erinnern. Sie kann uns fordern und fördern. Und sie kann einfach unglaublich glücklich machen!

 

 

 

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